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Massendefekt
Dreitägiger Workshop in der Theaterakademie Vorpommern, Zinnowitz, 2005
In
der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen geht es in erster Linie darum,
die Phantasie zu beflügeln, die Sinne zu schärfen und die
theatrale Potenz von Material zu erfahren. Deswegen stehen Körper-
und Raumerfahrung sowie Sensibilisierung und kreative Spontaneität
im Vordergrund.
Dem dreitägigen Workshop lag ein kurzer, nicht fürs Theater
geschriebener Text zu Grunde: eine physikalische Definition. Die Wahl
von Theater-fremdem Material erlaubt eine vorurteilsfreie
Annäherung, weckt Neugier und fordert die Teilnehmer heraus.
Elemente der Arbeit waren sowohl Rhythmus, Klang und Melodie des
Textes, als auch die Möglichkeiten seiner Diktion, die Bedeutung
seines Inhalts und Assoziationen über seine Begriffe. Im
Zusammenhang mit Körper- und Raumimprovisationen entstand eine
Performance, die vor den Teilnehmern des Kinder- und
Jugendtheatertreffens 2005 in der Theaterakademie Vorpommern
präsentiert wurde.
Der im Workshop verwendete Text:
"Massendefekt:
Bei einem Atomkern die Differenz zw. der Summe der Ruhemassen seiner
Nukleonen, Protonen und Neutronen und der tatsächl. Kernmasse."
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